Eine Website ist für Anfragen und Verkäufe vorbereitet, wenn Besucher das Angebot verstehen und die gewünschte Handlung zuverlässig ausführen können. Prüfe dafür Inhalte, Technik und Kontaktweg gemeinsam. Ein schönes Erscheinungsbild allein zeigt nicht, ob alle wichtigen Informationen stimmen oder die mobile Bedienung funktioniert.
Nutze diese Checkliste vor einer Veröffentlichung, nach größeren Änderungen und vor dem Start neuer Kampagnen. Bewerte Punkte mit „erledigt“, „offen“ oder „nicht relevant“ und halte für offene Aufgaben einen Verantwortlichen fest.
1. Angebot und Zielgruppe sind erkennbar
- Die wichtigste Leistung oder Produktgruppe wird konkret benannt.
- Besucher erkennen, für welche Situation das Angebot passt.
- Leistungsumfang und wesentliche Voraussetzungen sind verständlich erklärt.
- Preisangaben und dazugehörige Hinweise stimmen mit dem tatsächlichen Angebot überein.
- Beispiele, Aussagen und Referenzen sind zutreffend beschriftet.
Beispiel: Eine Seite für Website-Projekte sollte nicht nur Entwürfe zeigen. Sie sollte auch erklären, welche Inhalte benötigt werden und wie die erste Anfrage abläuft. So können Interessenten ihre Erwartungen früh einordnen.
2. Inhalte und Navigation führen sinnvoll weiter
Jede wichtige Seite braucht eine klare Aufgabe. Prüfe, ob Überschriften den Inhalt verständlich ordnen und weiterführende Links zum jeweiligen Thema passen. Besucher sollten nicht zwischen mehreren ähnlich benannten Seiten raten müssen.
- Die Hauptnavigation führt zu den wichtigsten Bereichen.
- Interne Links funktionieren und besitzen verständliche Bezeichnungen.
- Lange Erklärungen sind übersichtlich gegliedert.
- Wichtige Informationen sind auch ohne Animation oder besondere Interaktion erreichbar.
- Kontakt und erforderliche rechtliche Seiten sind auffindbar.
3. Mobile Bedienung und Ladeverhalten passen
Teste verschiedene Seitentypen auf einem kleinen Bildschirm. Achte auf abgeschnittene Inhalte, seitliches Scrollen und überlagernde Elemente. Bilder sollten angemessen ausgeliefert werden; wichtige Inhalte dürfen nicht durch unnötige Ressourcen verzögert werden.
Eine einzelne Labormessung beschreibt nicht jede Nutzungssituation. Kombiniere technische Messungen mit praktischen Tests und verfügbaren Felddaten. Priorisiere Probleme, die das Lesen, Navigieren oder Absenden einer Anfrage behindern.
4. Anfrage- und Bestellwege sind vollständig
Prüfe Feldbeschriftungen, erforderliche Angaben und Fehlermeldungen. Der Button muss zur tatsächlichen Handlung passen. Bei einer unverbindlichen Anfrage sollte diese Eigenschaft verständlich sein. Für einen Shop sind zusätzlich der tatsächliche Bestellablauf und die dafür erforderlichen Angaben gesondert zu prüfen.
Führe Tests nur in einem dafür vorgesehenen Verfahren durch. Vermeide echte Nachrichten, Buchungen oder Zahlungen, wenn sie nicht ausdrücklich Teil eines abgestimmten Tests sind. Auch der Empfang und die weitere Bearbeitung brauchen eine klare Zuständigkeit.
5. Technisches SEO und laufende Pflege sind vorbereitet
- Wichtige Seiten haben passende Titel und Beschreibungen.
- Die endgültigen URLs sind intern verlinkt und korrekt zugeordnet.
- Indexierungseinstellungen entsprechen dem Veröffentlichungsziel.
- Bei URL-Änderungen sind Weiterleitungen berücksichtigt.
- Die Sitemap enthält die vorgesehenen erreichbaren Seiten.
- Kontakte, Leistungsangaben und technische Zuständigkeiten werden gepflegt.
Die SEO-Prüfung ergänzt die Arbeit am Website-Aufbau. Für eine gezielte Überarbeitung hilft der Beitrag zur Optimierung von Anfragen und Verkäufen.
Häufige Fragen zum Website-Check
Wie oft sollte ich die Website prüfen?
Nach relevanten Änderungen und in einer zum Betrieb passenden Regelmäßigkeit. Kritische Kontaktwege sollten besonders dann kontrolliert werden, wenn Technik, Zuständigkeiten oder eingebundene Dienste wechseln.
Müssen vor dem Start alle Details perfekt sein?
Wesentliche Informationen und Funktionen müssen stimmen. Priorisiere Fehler, die Nutzung oder Verständlichkeit verhindern. Kleinere gestalterische Verbesserungen können anschließend geordnet folgen.
Garantiert die Checkliste mehr Verkäufe?
Nein. Sie hilft, vermeidbare Lücken zu erkennen. Nachfrage, Angebot und Besucherquellen bleiben weitere Faktoren für den tatsächlichen Erfolg.

